Wie soll Ostrhauderfehn in 5 Jahren sein? Wohin soll die Gemeinde sich entwickeln? Wie viele Arbeitsplätze wird es in welchen Branchen geben? Was wird für die Jugend getan? Wie reagiert man auf den zunehmend großen Anteil alter Menschen in Ostrhauderfehn? Braucht die Gemeinde Zuzug? Braucht die Gemeinde neue Siedlungen, neue Gewerbegebiete? Was wird man tun gegen den Klimawandel vor Ort?
In gut einem Jahr ist Kommunalwahl. Um zu vermeiden, dass die gleichen Parteien mit den gleichen Personen bei noch geringerer Wahlbeteiligung und großer Unzufriedenheit bei jeder Ratsentscheidung gewählt werden, möchten wir – ein Bündnis von Gruppen und Parteien – ALLE Bürgerinnen und Bürger einladen, vor der Wahl nachzudenken, wie sich dieser Ort entwickeln soll. In einer für ALLE offenen ZUKUNFTSKONFERENZ am 12.6.10 von 10-17 Uhr in der Gaststätte „Zur Alten Schleuse“. Moderiert vom erfahrenen Prof. Herbert Asselmeyer von der Universität in Hildesheim werden Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit haben, IHRE Vorstellungen zur Gemeinde zu entwickeln. Ein LEITBILD wird entstehen.
Das Ergebnis dieser Konferenz möchten wir im Herbst in allen Ortsteilen in Diskussionsabenden mit den Menschen erörtern und erhoffen uns, dass ALLE Parteien diese Diskussionen verfolgen und für die Wahlprogramme zur Kommunalwahl dazulernen.
Außerdem hoffen wir, dass – vor allem auch jüngere - Bürgerinnen und Bürger nach dieser Diskussion Mut haben und in den Parteien oder auf eigenen Listen kandidieren. Dann hätte der Gemeinderat ab 2011 eine frische Mannschaft, eine bessere Orientierung, wohin es gehen soll.
Das täte Ostrhauderfehn gut: MEHR DEMOKRATIE, MEHR DEMOKRATEN, MEHR IDEEN, MEHR MUT und weniger blockierende Streitereien um falsche Satzungen und private Interessen. Die Bürger und Bürgerinnen brauchen mehr VERTRAUEN in den Gemeinderat. Sie müssen sich selber aber auch mehr ZUTRAUEN und sich ENGAGIEREN!
Mit Blick auf diese Herausforderungen durch die Kommunalwahlen im nächsten Jahr haben sich deshalb Vertreter von Parteien (SPD, GRÜNE, Linke), Verein (Zukunft Leben) und Bürgerinitiativen (Biogas, Hähnchenmast) zusammengetan. Sie wollen aber mit dieser Aktion NICHT für sich werben, sondern die Initiative ergreifen. Sie wollen auch die konservativeren Kräfte in der Gemeinde, seien sie in der UWG, der CDU oder nicht organisiert, ansprechen.